Du weißt längst, was gut für dich wäre. Nur nicht, wo du anfangen sollst.
In zwei Minuten weißt du, welcher Bereich dir gerade die meiste Energie nimmt
Achtzehn Seiten zwischen Sizilien und Mallorca, geschrieben von einer Ärztin. Kostenlos, ohne Bedingung.
Ein Tag, der von allein gut ausgeht
Überall am Mittelmeer sieht ein Tag ein bisschen gleich aus. Nicht, weil dort jemand einen Plan hätte. Sondern weil die Reihenfolge stimmt.
Il mattino
Die Tür geht auf, bevor der erste Bildschirm angeht. Ein Kaffee im Stehen, drei Minuten, zwei Sätze mit jemandem, der auch gerade erst wach ist.
Il pranzo
Gekocht wird frisch und ohne Aufwand. Ein Teller, ein Tisch, eine Stunde. Danach wird es still im Ort, weil alle dasselbe tun.
La sera
Man geht ans Wasser, weil es Abend ist. Später wird draußen gegessen, und wenn die Teller leer sind, bleibt man sitzen. Das ist der Teil, den wir uns wegrationalisiert haben.
Keine einzige dieser Stunden ist eine Gesundheitsmaßnahme. Zusammen sind sie eine.
Und warum das bei uns nicht von allein passiert
Du weißt längst, was gut für dich wäre. Du hast Bücher gelesen, Programme gekauft, Kuren gemacht. Am Anfang lief es schön. Dann kam der Alltag zurück, und mit ihm alles andere.
Ab Mitte vierzig kommt etwas dazu. Die Energie sinkt, der Schlaf wird unruhiger, der Bauch fühlt sich anders an. Und die Antwort darauf heißt meistens: noch mehr Druck. Noch ein Plan. Noch ein Neustart am Montag.
Dabei fehlt dir nie die Information. Zwischen dem, was du weißt, und einem gewöhnlichen Dienstagabend liegt ein Abgrund, und den überbrückt keine Liste. Auch keine besonders gute.
Es liegt nicht an deiner Disziplin. Es liegt an der Reihenfolge.
Die sieben Codes
Sieben Wörter, italienisch und spanisch, so wie das Leben rund ums Mittelmeer. Jedes steht für einen Bereich, der über deine nächsten zwanzig Jahre mitentscheidet.
Gente di mare
Ciao, ich bin Isabella
Dr. med. univ. Isabella Schwartz, Ärztin für Präventivmedizin und Longevity, Mitgründerin von RE.NYOU und Begründerin des mediterranen Longevity-Konzepts The Medical Dolce Vita™.
Wenn ich zurückschaue, hat sich mein Weg als Ärztin immer ums Wasser gedreht. Ums Meer, ums Reisen, und um die eine Frage, die mich nie losgelassen hat: Wie wird man nicht nur älter, sondern lebt dabei auch schön?
Begonnen hat er in Wien und Graz, mit der klassischen österreichischen Schulmedizin. Zweitausendvier kam Taipeh dazu. Dort habe ich die traditionell chinesische Medizin in meinen Weg aufgenommen und auf der Gynäkologie einer taiwanesischen Klinik etwas gelernt, das mich bis heute begleitet: dass Frauengesundheit nur ganzheitlich aufgeht. Halb geht sie nicht.
Danach führte der Weg weiter, über Deutschland nach Italien und Mallorca, und dort schloss sich der Kreis. In der modernen F. X. Mayr Medizin habe ich ein wunderbares Werkzeug gefunden, das nicht bei den Beschwerden ansetzt, sondern eine Etage tiefer, an der Wurzel. In meinen Akupunkturpraxen in Wien und in Kärnten bringe ich die traditionell chinesische Medizin dazu. Zusammen ergibt das eine Präventivmedizin, die im Alltag funktioniert und nicht nur in der Ordination.
Das Wichtigste aber habe ich in keinem Hörsaal gelernt, sondern an mediterranen Tischen. Nämlich dass Gesundheit nichts ist, was man sich abringt. Sie entsteht nebenbei, wenn das Leben schön ist. Deshalb bin ich lieber vorher schon da bei dir, nicht erst, wenn es einen Befund gibt.